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„Escape Games“ oder „Escape the Room“- Spiele erobern seit ihrer Erfindung 2004 in Japan den Weltmarkt. Handelte es sich ursprünglich lediglich um Computerspiele, so gibt es seit dem Jahre 2007 auch die Version des „LIVE-Escape“-Games bei dem der Mensch körperlich anwesend sein muss.

Bei solch einem LIVE-Adventure-Spiel lassen sich kleine Personengruppen in einen Raum einschließen, um sich innerhalb von  60 Minuten durch die Lösung von Rätseln den sog. Schlüssel zum Ausbruch aus ihrem Gefängnis zu erspielen.

Dabei wird das Geschehen innerhalb des Raumes über Kameras vom Spielleiter überwacht. Er kann jederzeit über ein Funkgerät noder über einen Monitor eingreifen, wenn die Gruppe etwas falsch macht oder nicht weiter kommt. Durch entsprechende Hinweise und Hilfestellungen wird der Spielfluss in Gang gehalten. Die Spieler können sogar selbst Hilfe anfordern, falls sie in einer Sackgasse gelandet sind.

Durch aufeinander aufbauende Ergebnisse wird die Hauptaufgabe Stück für Stück „geknackt“, bis am Ende der ganze Fall gelöst ist. In dem Moment ist man frei und kann den Raum als Sieger verlassen. In Deutschland gibt es inzwischen in vielen Städten „Exit Rooms“, die sich größter Beliebtheit bei spielbegeisterten Menschen des jungen bis mittleren Alters erfreuen. Solche Räume haben sich mit der Zeit sogar einen Platz als Teambuilding-Veranstaltungen und Incentives im Buisiness-Bereich erobert.

Jetzt hat sich die Show-Bizz-Enterprise etwas ganz Neues auf die Fahne geschrieben. Zusätzlich zu den „Tatort Dinner“-Krimis hat sie ihr kriminalistisches Unterhaltungsangebot erweitert und das neue Projekt „Tatort Exit-Mobil“ aus der Taufe gehoben. Es handelt sich dabei aber nicht um den üblichen Rätsel-Raum in einem Gebäude, sondern um einen Wohnwagen, der für das Spiel präpariert und umgebaut wurde. Ein außergewöhnlicher Spielort, ein aufregendes neues Konzept.